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Energie- und Stoffstrommanagement. Praxisbeispiel Kunststofflackierung

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2003

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Beschreibung

Das Praxisbeispiel zeigt den erfolgreichen Einsatz eines betrieblichen Energie- und Stoffstrommanagements bei der Umsetzung der Anforderungen der VOC-Verordnung (31.BImSchV) auf. Bei einem mittelständigen Betrieb, der Kunststoffteile aus Polyurethan in Kleinserien lackiert, werden der betriebliche IST-Stand erfasst und die Energie- und Stoffströme sowie die Kosten analysiert. In verschiedenen Szenarien werden Erfolg versprechende Alternativen aufgestellt und hinsichtlich Kosten und Umweltauswirkungen bewertet. Die Untersuchungen zeigen, dass eine Reduzierung der VOC-Emissionen gemäß 31.BImSchV und eine gleichzeitige Senkung der Stückkosten nur über produktionsintegrierte Maßnahmen, d.h. schrittweise Umstellung auf Wasserlacksysteme und Erhöhung des Automatisierungsgrades erreicht werden können. Eine nachgeschaltete Abluftreinigung zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen führt im untersuchten Beispielbetrieb zwangsläufig zu steigenden Stückkosten. Als Ergebnis der Betriebsanalyse konnte ein Vorschlag für betriebliche Kennzahlen für Lackierbetriebe erarbeitet werden, mit dem die Produktion anhand von ökologischen und ökonomischen Kriterien überwacht und gesteuert werden kann.