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Vergleichende Prüfung von Vor-Ort-Analytik-Geräten in der Neckartalaue in Stuttgart-Bad Canstatt

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1999

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Beschreibung

Die Untersuchung von Altablagerungen und Altstandorten mit konventioneller Laboranalytik birgt Probleme. So wird üblicherweise der Untersuchungsumfang für eine ganze Probenserie einheitlich festgelegt. Damit werden nicht oder gering kontaminierte Proben ähnlich aufwendig untersucht wie hochbelastete Proben. Die manchmal vorgeschlagene stufenweise Vorgehensweise, bei welcher anfangs nur wenige Proben analysiert und abhängig vom Untersuchungsergebnis stufenweise weitere Proben analysiert werden, ist zeitaufwendig und stößt in der Praxis auf wenig Akzeptanz. Vor-Ort-Analytik könnte hier Abhilfe schaffen, denn sie ermöglicht richtig eingesetzt eine stufenweise, auf Analysenergebnisse gestützte und zeitnahe Steuerung der Erkundungsrichtung. Dies erlaubt einen gezielten Mitteleinsatz und beugt einer Über- oder Untererkundung des Standorts vor. Ziel dieses Feldtestes war es, mit ausgewählten Verfahren der Vor-Ort-Analytik unter Feldbedingungen eine Altablagerung mit unbekanntem Stoffspektrum in kurzer Zeit hinsichtlich der Parameter Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), leichtflüchtige organische Verbindungen (VOC) und Schwermetalle zu charakterisieren. Die dabei eingesetzten Methoden waren Gaschromatographie (GC), Gaschromatographie gekoppelt mit Massenspektrometrie (GC/MS), Infrarotspektrometrie (IR), fouriertransformierte Infrarotspektrometrie (FT-IR), Dünnschichtchromatographie (DC), Immunoassay, Photoionisationsdetektor (PID), Photometrie, UV-Absorption und Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA).