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Beeinflussung der Wasserführung im Neckareinzugsgebiet durch Wasserüberleitungen

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2001

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Beschreibung

Die Trinkwasserversorgung im Neckargebiet wird zu einem erheblichen Teil durch überörtliche Zuleitungs- und verteilungssysteme sichergestellt. Dabei wird Wasser aus dem Bodensee, dem Oberrheingebiet und dem Donaugebiet in das Neckargebiet übergeleitet. Hinzu kommen Wasserüberleitungen zwischen unterschiedlichen Einzugsgebietsteilen des Neckars. Diese Eingriffe in den natürlichen Wasserhaushalt verändern insbesondere in Trockenzeiten die Abflüsse der Wasserläufe im Neckargebiet. Für wasserwirtschaftliche Planungen und Bilanzierungen des Wasserhaushalts sind der Überleitungsanteil an den Abflüssen der Gewässer eine wichtige Größe. Die Landesanstalt für Umweltschutz hat deshalb schon in den 70er Jahren ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe für die Jahresreihe 1980 bis 1992 vom Regierungspräsidium die Fernwasserüberleitungsanteile an 29 Gewässerpegeln im Neckareinzugsgebiet ermittelt wurden. Dieses Verfahren wurde in der Folgezeit verfeinert, so dass jetzt neben den Fernwasserüberleitungen auch Entnahmen und Überleitungen innerhalb des Neckargebietes berücksichtigt werden können. Mit der Methodik des neuen Verfahrens wurde die Untersuchung wiederholt. Dabei konnten die Ergebnisse der ersten Untersuchung generell bestätigt werden. Darüber hinaus war es mittlerweile möglich, den Umfang der untersuchten Gewässerpegel auf 46 auszudehnen, womit räumlich und zeitlich deutlich differenziertere Resultate erzielt werden können. -