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Derzeitige Anwendung und Entwicklungen von Elutionsverfahren

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1994

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Beschreibung

Nach der baden-württembergischen Verwaltungsvorschrift "Orientierungswerte für die Bearbeitung von Altlasten und Schadensfällen" vom 16.09.1993 wird eine Grundwasserbelastung anhand der in situ auftretenden Belastung der Eluate aus kontaminierten Böden beurteilt. Zur Abschätzung dieser Belastung werden oft im Labor hergestellte wäßrige Eluate herangezogen. Diese werden meist nach dem Schüttelverfahren nach DIN 38414 Teil 4 (DEV S4) hergestellt. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß vor allem bei der Untersuchung auf schwer lösliche organische Schadstoffe erhebliche Schwierigkeiten z. B. durch Minderbefunde auftreten können. Mit Erlaß des Umweltministeriums vom 26.10.1993 wurde die LfU daher gebeten, Elutionsverfahren zu entwickeln, die die in situ auftretenden Sickerwasserbelastungen möglichst realitätsnah abbilden könne. Hierzu wurde zunächst eine Übersicht über z. Zt. eingesetzte Elutionsverfahren und ihr Anwendungsgebiet zusammengestellt und dabei Gespräche mit verschiedenen Institutionen in Forschung und Behörden geführt. Der Bericht faßt die dabei gewonnenen Erkenntnisse zusammen.