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Vorstudie zum Leitprojekt: Technologieorientierter Projektbeitrag: Industrieflächenrecycling, Flächenmanagement und Grundwasserschutz

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Schrenk, Volker

2000

Projektbericht - Abschlussbericht

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Beschreibung

Täglich werden in Deutschland ca. 120 ha Land "verbraucht", während die Anzahl von Brachflächen ehemals industriell genutzter Flächen zunimmt. Ein konsequentes Recycling von Gewerbebrachen ist durch zahlreiche Probleme erschwert. Dies betrifft Altlasten, fehlende Planungs- und Rechtssicherheit, hohen Zeit- und Verwaltungsaufwand etc..

Die Zielsetzung der Vorstudie zu einem technologie- und planungsorientierten Leitprojekt/ Projektverbund war u. a. die Problemanalyse zur Präzisierung geeigneter F. und E. Teilprojekte. Eine detaillierte Literaturrecherche zeigt, daß in Europa Erfahrungen mit Flächenrecycling vor allem in England und Deutschland (hier dominant im Ruhrgebiet) vorliegen. Danach mangelt es für ein konsequentes Flächenrecycling hauptsächlich an einer Zeit- und Kostenoptimierung sowie Risikominimierung für den Investor. Gefordert werden neue Strukturen der Bearbeitung (iterative Verfahren), flexible Konzepte zur Nachbebauung, folgenutzungsabhängige Sanierungsziele und neue Vermarktungswege (z.B. "KSV-Modell": kaufen-sanieren-verwerten). Zur Strukturierung des Vorhabens, das möglichst alle wichtigen Module des Flächenrecycling behandeln soll, wurde im Rahmen des Vorprojektes der interdisziplinäre Arbeitskreis FIGURA (Flächenrecycling, Industriebrachen, Grundwasserschutz - umweltgerechte Revitalisierung von Altstandorten") initiiert. Zudem erfolgt eine enge Abstimmung mit der Arbeitsgruppe AGBÖS (Böden und Ökologie in Stadtökosystemen). Schnittstelle der Projekte sind Fallbeispiele. Die Ergebnisse sollen unmittelbar für die Praxis verfügbar sein. Derzeit liegen zwei Projektanträge und vier Projektskizzen vor.