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Pharmaka und Hormone in der aquatischen Umwelt - Teilbericht II

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Metzger, Jörg W.

2003

Projektbericht - Abschlussbericht

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Beschreibung

In jüngerer Zeit wird neben dem Vorkommen organischer Spurenstoffe vermehrt über pharmazeutische Wirkstoffe in Oberflächengewässern und Grundwässern berichtet. Der Nachweis dieser Substanzen in Kläranlagenabläufen identifiziert die kommunale Kläranlage als Haupteintragspfad. Für die überwiegende Mehrheit dieser Spurenstoffe wie auch für Pharmaka ist eine Quellenvermeidungsstrategie nicht durchführbar. Um ihren Eintrag in die aquatische Umwelt zu verhindern oder zumindest weitestgehend zu reduzieren, kann nur die end of pipe-Technik „Kläranlage“ optimiert werden. Im Rahmen dieses Projektes wurde untersucht, inwieweit die Einleitung von gereinigtem Abwasser die Belastungssituation eines Fließgewässers beeinflusst. Die Untersuchung eines Fließgewässers oberhalb einer Kläranlage sowie eines als mit Abwasser unbelastet eingestuften Baches zeigt eine Grundbelastung mit pharmazeutischen Wirkstoffen.