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Untersuchung der Lagerfähigkeit von Geruchsproben

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Beschreibung

In den vergangenen Jahren hat die Ermittlung von Geruchsemissionen und -immissionen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Da die Geruchsproben entsprechend den Vorgaben der Geruchsimmissions-Richtlinie umgehend nach ihrer Entnahme analysiert werden müssen, ist ein mindestens vierköpfiges Probandenkollektiv vor Ort vorzuhalten. Dies bedingt einen relativ hohen Zeit- und Kostenaufwand. Eine erhebliche Kosteneinsparung ist möglich, falls nachgewiesen wird, dass die vor Ort entnommenen Proben mehrere Stunden oder gar Tage später im Labor des Messinstitutes analysiert werden dürfen. Es muss allerdings nachgeprüft werden, welche Lagerzeit noch hinnehmbar ist, ohne dass es zu einer signifikanten Veränderung der Messergebnisse kommt. Aus diesem Grund wurden an ausgewählten Geruchsquellen olfaktometrische Messungen mit dem Ziel durchgeführt, die Lagerfähigkeit der Proben systematisch zu untersuchen. Zur physikalisch-chemischen Analyse der zeitlichen Stabilität kam ein FID sowie an einigen Proben elektronische Nasen und zum Einsatz. Die Messungen wurden an neun Anlagen durchgeführt:

  • Anlage zum Vergären von Bioabfällen
  • Anlage zur Kompostierung von Bioabfällen
  • Anlage zur Herstellung von Hart-PVC
  • Anlage zur Beschichtung von Dachbahnen mittels Bitumen
  • Anlage zur Herstellung von Polyamid-Granulat
  • Eisengießerei
  • Anlage zur Produktion von Vitamin B
  • Anlage zur Produktion von Schokolade
  • Anlage zur Herstellung von Pressspanplatten