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UIS-UDDI - Entwicklung eines Web Service-Verzeichnisses für das UIS Baden-Württemberg

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Paoli, Heiko

2007

Nicht zugeordnet

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Beschreibung

Für eine einfache und schnelle Kopplung von Diensten ist ein zentrales Dienstverzeichnis unbedingt notwendig. Nur auf diese Weise behält man den Überblick, welche Dienste vorhanden sind und wie diese genutzt werden können. Ausschlaggebend für das Dienstverzeichnis ist dann wiederum die Qualität der Dienstbeschreibungen. Mit UDDI (Universal Description, Discovery and Integration) und WSDL (Web Service Description Language) existieren bereits Standards zum Aufbau von Dienstverzeichnissen und der Beschreibung von Diensten. Der Vorteil dieser Standards ist, dass sie von bestehenden SOA-Implementierungen gut unterstützt werden und die technische Kopplung über die Infrastruktur ermöglichen. Der Nachteil dieser Standards liegt aber darin, dass sie sich auf rein technische Aspekte der Dienstbeschreibung, wie z.B. der Signatur von Operationen (Ein- /Ausgabeparameter) beschränken und nur begrenzte Möglichkeiten bieten, fachliche Aspekte eines Dienstes zu beschreiben. Beschreibungen dieser Art sind von Entwickler für Entwickler gedacht – eine qualitativ gute fachliche Beschreibung kann aber nur von den Fachexperten selbst erstellt werden, da sie mit dem fachlichen Kontext vertraut sind. Die Beschreibungsmittel per UDDI und WSDL sind aber für Fachexperten gänzlich ungeeignet. Hier benötigt man eine Beschreibungsmethodik, die besser an die Bedürfnisse der Fachexperten angepasst ist.