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Ermittlung und Minderung der Emissionen krebserzeugender und weiterer besonders gesundheitsgefährdender Stoffe bei Kleinfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe

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2006

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Beschreibung

Im Rahmen des Vorhabens wurden Emissionsfaktoren und das Emissionsaufkommen von krebserzeugenden und weiteren besonders gesundheitsgefährdenden Stoffen von Kleinfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe ermittelt. Hierbei wurden insbesondere die Emissionen von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAH), Benzol, polychlorierten Dibenzo-p-dioxinen und Dibenzofuranen (PCDD/F), polychlorierten Biphenylen (PCB) und von Partikeln betrachtet, die bei der Verbrennung von Holz, Braunkohlenbriketts und Steinkohlenbrennstoffen entstehen können. Zur Ermittlung der Emissionsfaktoren wurden vorhandene nationale und internationale Literaturangaben ausgewertet und eigene Untersuchungen verwendet. Ergänzend wurden orientierende Messungen auf dem Prüfstand bzw. Feldmessungen an Dritte vergeben, um Datenlücken zu schließen. Anhand zweier Szenarien wurde die zukünftige Entwicklung des Emissionsaufkommens abgeschätzt. Hierbei wurde zum einen die Entwicklung des Brennstoffmarktes und zum anderen der mögliche Einfluss von Minderungsmaßnahmen auf das Emissionsaufkommen dargestellt. Ohne Minderungsmaßnahmen ist zu erwarten, dass die Emissionen krebserzeugender und gesundheitsgefährdender Luftschadstoffe aus Kleinfeuerungsanlagen (Benzol, Benzo(a)pyren, Feinstaub) zwischen 6 und 20 % ansteigen werden. Ein Rückgang der Emissionen kann langfristig nur erreicht werden, wenn verstärkt Minderungsmaßnahmen zum Einsatz kommen. Als konkretes Ergebnis des Arbeitsprogramms wurden Handlungsempfehlungen für eine Novellierung der 1. BImSchV abgeleitet.