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Bestimmung von per- und polyfluorierten Verbindungen (PFAS) in Feststoffen

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2019

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Beschreibung

Böden und Grundwasser in Mittelbaden in Baden-Württemberg sind großflächig mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) belastet. Für die Charakterisierung der Belastung stehen genormte Verfahren zur Verfügung, die die Bestimmung ausgewählter Perfluoralkylcarbonsäuren und Perfluoralkylsulfonsäuren aus wässrigen oder festen Matrices beschreiben. Zur Ermittlung des aus Feststoffen mit Wasser eluierbaren Anteils wird in vielen Regelwerken auf das Schüttelverfahren nach DIN 19529 und das Säulenelutionsverfahren (Perkolationsverfahren) nach DIN 19528 verwiesen, die für PFAS nicht validiert sind. Die Vergleichbarkeit dieser beiden Verfahren ist nach Hinweisen der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) für die Stoffgruppe der PFAS nicht uneingeschränkt gegeben. Vor diesem Hintergrund wurde ein Methodenvergleich des Säulenschnelltests und des 2:1 Schüttelverfahrens durchgeführt. Dafür wurden in systematischen Untersuchungen sowohl belastete Bodenproben (sog. "Verdachtsflächen“) als auch Proben aus Gebieten untersucht, für die keine PFAS-Kontamination bekannt ist (sog. "Hintergrundflächen“). Der Bericht fasst die Ergebnisse zusammen.