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KONZEPTION RIPS 2006 - Konzeption 2006 des Räumlichen Informations- und Planungssystems Baden-Württemberg für den IuK-Verbund Land/Kommunen - Ergebnisse und erste Umsetzungsschritte

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Frenzel, Roland

2007

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Beschreibung

In Baden-Württemberg hat die Verwaltung im Rahmen des ressortübergreifenden UIS BW seit dem Start des Vorhabens Räumliches Informations- und Planungssystem (RIPS) 1989 vielfältige Erfahrungen mit Konzepten und Systemen für eine aufgabenübergreifende Geodatenverarbeitung erworben. RIPS wurde als übergreifende Komponente des UIS BW angelegt mit dem Ziel, die Geoaktivitäten der Fachbereiche von Umwelt und Naturschutz zu bündeln, einheitliche Standards zu schaffen und Geodienste mit gemeinsamen Kernfunktionalitäten zu entwickeln, die in den einzelnen Fachanwendungen jeweils spezifisch ergänzt werden. Dieses Konzept war erfolgreich, es hat z. B. ermöglicht, dass Baden-Württemberg bei der Bereitstellung von Umwelt- und Naturschutzgeofachdaten (letztere Aufgabe in der Zuständigkeit des MLR) über Geodatendienste im Internet heute einen vorderen Rang im nationalen Vergleich einnimmt. Mit der KONZEPTION RIPS 2006 wurde die Grundlage gelegt für die Weiterentwicklung der Geofachsysteme im Umweltbereich. Da die UIS-Geodatenbanken für Umwelt und Naturschutz dezentral in den Bündelungsbehörden ? den Landratsämtern, Bürgermeisterämtern der Stadtkreise und Regierungspräsidien ? betrieben werden, sind die RIPS-Komponenten unmittelbar von deren Planungen und Entscheidungen zum Aufbau eines übergreifenden Geoinformationssystems berührt. Das Umweltministerium untersuchte gemeinsam mit allen betroffenen Partnern, wie RIPS unter den stark veränderten fachlichen, organisatorischen und informationstechnischen Bedingungen fortgesetzt werden kann. Deswegen berücksichtigte die Konzeption über Umwelt und Naturschutz hinaus die interoperable Nutzung von übergreifend benötigten Geofach- und Geobasisdaten innerhalb der Bündelungsbehörden Landratsamt oder Regierungspräsidium und innerhalb der Stadtkreise, sowie ferner zwischen diesen und anderen Dienststellen des Landes oder der Kommunen. Die technische Konzeption spricht Empfehlungen für die Auskunft über Geodaten und deren Bearbeitung mit flexibler Ausgestaltung durch die Bündelungsbehörden aus. Die fachlich-inhaltliche Grundlage für eine arbeitsteilige Geodatenführung und eine Datenqualitätssicherung auf freiwilliger Basis wird mit dem RIPS-Objektartenkatalog (RIPS-OK) geschaffen. Aus ihm wird ein RIPS-Metadatenprofil entwickelt. Damit leistet die KONZEPTION RIPS 2006 auch einen Beitrag zum Aufbau der GDI-BW.