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Land unter: Hochwasser und Starkregen prägten das Jahr

Bild der Titelseite der Publikation: Land unter: Hochwasser und Starkregen prägten das Jahr

2025

Fachdokument (allgemein) - Bericht

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Beschreibung

Der Bericht der LUBW zur klimatischen Einordnung des Jahres 2024 für Baden-Württemberg zeigt erneut, dass sich das Klima im Land weiter verändert.

Das Jahr 2024 verzeichnete in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Werte: Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 10,6 °C rangiert 2024 als drittwärmstes Jahr seit Beginn der Messungen und übertrifft den langjährigen Mittelwert der Referenzperiode 1961-–1990 deutlich. Besonders markant war der Februar, der als wärmster seit 1881 verzeichnet wurde.

Der Jahresniederschlag 2024 lag über dem Durchschnitt der Referenzperiode und war geprägt von starken jahreszeitlichen Schwankungen: Auf teils extreme Niederschläge und Hochwasser im Mai folgten trockenere Phasen im Hoch- und Spätsommer, insbesondere im August.

Im Bodensee führten langanhaltende Hochwasserstände zu Überschwemmungen ufernaher Gebiete, begleitet von steigenden Tiefenwassertemperaturen. Auch in den Fließgewässern des Landes machten sich die Extreme bemerkbar: Hochwasserereignisse verursachten Schäden in Millionenhöhe, bevor in einigen Regionen längere Trockenperioden einsetzten.

Die sehr milden Temperaturen und wechselhaften Niederschläge beeinflussten zudem die Natur: So begann die Apfelblüte außergewöhnlich früh, traf jedoch auf Spätfröste, die Obst- und Weinbau erheblich schädigten. Die Ozonwerte lagen erneut auf einem niedrigen Niveau.

Der Bericht ordnet in den Kapiteln Klima, Wasserhaushalt, Ozon und Auswirkungen auf die Natur die Entwicklungen des Jahres 2024 in einen langjährigen Kontext ein.