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Bestimmung von PFAS in wässrigen Boden-Eluaten

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2021

Fachdokument (allgemein) - Bericht

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Beschreibung

Die Belastung von Böden durch per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (kurz PFAS) möglichst genau zu ermitteln ist eine wichtige Basis zur Bewertung der davon ausgehenden Gefahren. Um sicher zwischen PFAS-Verdachtsflächen und Flächen ohne spezifische PFAS-Belastung (sog. „Hintergrundböden“) abgrenzen zu können, ist es erforderlich, die ggfs. ubiquitären PFAS-Gehalte in den „Hintergrundböden“ zu kennen. Auch vor dem Hintergrund noch zu erarbeitender rechtlicher Regelsetzungen ist eine eindeutige Abgrenzung notwendig. Die geringen PFAS-Gehalte dieser nicht spezifisch belasteten Böden lassen sich größtenteils nicht als Feststoffgehalte durch Methanol-Extraktion (DIN 38414-14) quantifizieren, weshalb wässrige 2:1 Boden-Eluate für die Analyse dieser Böden betrachtet werden. Für die vorliegende Studie zu maßgeblichen Einflussfaktoren auf die Analysenergebnisse bei der PFAS-Bestimmung wurden mehr als 200 wässrige 2:1 Boden-Eluate, aus verschiedenen LUBW-Untersuchungskampagnen zum Vorkommen von PFAS in Böden, herangezogen. Die Auswertung der Daten erfolgte unter der Berücksichtigung von methodischen Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Art der Probenlagerung oder der Probenaufbereitung, und deren Auswirkungen auf die PFAS-Gehalte. Die Ergebnisse dieser Studie sind in diesem Bericht zusammengefasst.