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Flexile Energieversorgung in Logistikzentren zur Erbringung von Systemdienstleistungen in elektrischen Netzen

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Rudion, K.

2019

Projektbericht - Zwischenbericht

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Beschreibung

In Logistikzentren kann heute davon ausgegangen werden, dass einzelne Prozesse, wie z. B. die Bedienung von Hochregalanlagen, zeitlich verschoben werden können und somit ein Potential zur Flexibilisierung erschlossen wird. Um dieses Potential zu quantifizieren, sind jedoch zunächst detaillierte Messungen der elektrischen Verbräuche der einzelnen Prozesse, wie sie im Projekt FELSeN vorgesehen sind, notwendig. Ziel des Projektes ist, die Flexibilitätspotenziale von Logistikzentren zu erschließen und einen netzdienlichen Einsatz dieser Flexibilitäten zu ermöglichen. FELSeN ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) und dem Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik (IEH), dem Verteilnetzbetreiber Netze BW GmbH und der Firma Häfele GmbH & Co KG. Der Verein Intralogistik Netzwerk BW unterstützt den umfangreichen Ergebnistransfer durch Organisation von Workshops.
Im Rahmen der Durchführbarkeitsstudie erfolgt eine Untersuchung des Einflusses einer Elektrifizierung der Personen- und Lastkraftfahrzeuge auf das Flexibilitätspotenzial eines Logistikzentrums. Diese Untersuchung erfolgt zwar am Beispiel des Logistikzentrums der Firma Häfele in Nagold, jedoch sind insbesondere die Ergebnisse der Personenkraftfahrzeuge übertragbar auf sämtliche Produktionsstandorte, bei denen die Mitarbeiter die Arbeitsstelle mit dem Auto erreichen. Insbesondere das Ableiten von Anschlussrichtlinien für die Einbindung einer Ladeinfrastruktur in ein intelligentes Energiemanagementsystem stellt einen großen Mehrwert für viele Firmen in Baden-Württemberg dar. Das Projekt FELSeN hilft dabei, die Netzintegration der Elektromobilität in Baden-Württemberg zu verbessern um damit ebenfalls die Akzeptanz dieser Technologie zu erhöhen.