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Projekt Zooplankton

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2010

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Beschreibung

Das Zooplankton wird im Gewässermonitoring meist mit Netzen beprobt. In der Studie wurden die Effekte unterschiedlicher Netze, Maschenweiten, Ort und Tiefe der Beprobung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die geometrische Form (Öffnung, Aufsatzkegel, Länge des Netzbeutels) und die verwendeten Maschenweite Menge und Artenzusammensetzung des gefangenen Zooplanktons signifikant beeinflussen. Ebenfalls signifikant verschieden sind die Ergebnisse zwischen Vertikalzug (über den ganzen Tiefenbereich) und Stufenfängen (Unterteilung des Tiefenbereichs in mehrere Abschnitte), die meist höhere Zooplanktondichten ergeben als Vertikalzüge. Bedingt durch die inhomogene räumliche Verteilung des Zooplanktons (Patchiness) sind die an einer einzigen Stelle erzielten qualitativen und quantitativen Ergebnisse in der Regel nicht repräsentativ. Damit sind die mit unterschiedlichen Methoden erzielten Ergebnisse nicht vergleichbar, auch wenn die einheitliche Dimension Individuen m-2 (bzw. L-1) dies suggeriert. Dies gilt naturgemäß auch für weiterführende Berechnungen auf der Basis derartiger Werte.