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Schwermetalle in Regenwürmern Baden-Württembergs

Bild der Titelseite der Publikation: Schwermetalle in Regenwürmern Baden-Württembergs

2005

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Beschreibung

In Regenwürmern von 49 Wald-Dauerbeobachtungsflächen (Wald-DBF) des Landes wurden die Elemente Al, As, Cd, Cr, Cu, Hg, Mn, Ni, Pb, Tl, V und Zn gemessen, und aus ihrer statistischen Verteilung wurden sog. Normalwerte abgeleitet. In Zeitreihen seit 1985 zeigte sich eine kontinuierliche Abnahme der Gehalte an Blei und Cadmium im Landesmittel und eine überdurchschnittlich hohe Abnahme in den ehemals stark belasteten Regenwurmhabitaten des Odenwaldes und des Schwarzwaldes. Die Gehalte an Cu, Cd, Pb, Ni und Zn im Oberboden der 60 Wald-DBF wurden im Hinblick auf ihre toxische Wirkung auf den Regenwurm sowie auf naturräumliche Gegebenheiten bewertet. Die Bewertung ergab, dass die Schwermetallbelastung der untersuchten Wald-DBF im Hintergrund- bzw. Vorsorgebereich liegt und die hier ermittelten, auf der Empfindlichkeit von Regenwürmern basierenden Prüfwerte deutlich unterschreitet. Die Akkumulationsfähigkeit von Regenwürmern für Schwermetalle wurde zunächst an unbelasteten Flächen geprüft. Durch zusätzliche Beobachtungen an belasteten Flächen wurde festgestellt, dass Regenwürmer Cd, Cu und Cr erst ab einer bestimmten Konzentration im Boden anreichern und je nach Metall unterschiedlich stark.